Main Navigation
SubNavigation

Start der Rückbauarbeiten auf dem Areal in Schlieren

Seit Anfang Oktober läuft der Abbruch der bestehenden Gebäude auf dem ehemaligen Industriegelände der Firma Geistlich in Schlieren. Die Arbeiten werden bis nächsten Sommer dauern. Sie dienen der Vorbereitung der zweiten Bauetappe der Investoren Helvetia Versicherungen und Geistlich. Mit diesen Projekten wächst der neue Stadtteil amRietpark in Schlieren weiter.

Die Geistlich Immobilia AG hat von den zuständigen Behörden die Bewilligung für den Rückbau der Fabrikgebäude auf dem ehemaligen Industrieareal in Schlieren erhalten. Nach dem Auszug aller Mieter können nun die Arbeiten aufgenommen werden. Bis in den Frühling 2017 dauern die oberirdischen Rückbauten.

Anschliessend werden die unteririschen Bauten und Installationen entfernt und der Untergrund saniert. Anlass für diese Arbeiten sind Projekte der Investoren Geistlich und Helvetia, welche kurz vor der Baueingabe stehen. Geplant sind Neubauten für insgesamt 320 Wohnungen, Gewebeflächen in den Erdgeschossen sowie für ein Alterszentrum für die private Betreiberin Tertianum AG.

Hiermit soll die Erfolgsgeschichte der Gebietsentwicklung 'amRietpark' fortgeschrieben werden. Insbesondere wird mit diesen Bauten auch der öffentlich zugängliche Rietpark auf seine volle Länge von 600m fertig gestellt und das Neubaugebiet mit dem Bahnhof Schlieren verbunden.

Nicht betroffen von den Arbeiten sind das Tenniszentrum VITIS sowie diejeningen Kleinliegenschaften, welche gemäss einer früheren Vereinbarung mit der Stadt Schlieren als Zeitzeugen erhalten bleiben und dereinst den Rietpark beleben werden. Der private Gestaltungsplan Geistlich Areal bildet die planerische Grundlage für die etappenweise Bebauung des ehemaligen Industriestandorts.

Bereits fertig gebaut ist das Projekt 'Magnolia' mit 137 Eigentumswohnungen. In weiteren Etappen soll schliesslich das gesamte Areal mit vielfältigen Nutzungen und Infrastrukturen als urbaner Lebensraum entwickelt werden.

 

August 2015: Die drei Projekte der 2. Bauetappe werden präsentiert

Die Entwicklung des ehemaligen Geistlich-Areals, welches gemeinsam mit dem ehemaligen Färbi-Areal das neue Quartier «amRietpark» bildet, schreitet weiter voran. Bis 2019 werden in der zweiten Bauetappe auf 3weiteren Baufeldern entlang der Brand- sowie Engstringerstrasse Neubauten mit einer Nutzfläche von etwa 55'000 m2 entstehen.

Im Auftrag der Grundeigentümer Geistlich Immobilia AG und Helvetia Versicherungen wurden durch Wüest & Partner 15 Architekturbüros zu einem Projektwettbewerb eingeladen. Bewertet wurden die Eingaben von einer neunköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Jeremy Hoskyn, Gewonnen haben Gmür & Geschwentner, Graber Pulver und E2A Architekten.

Mit der Realisierung der zweiten Bauetappe wird auch der 600m lange und öffentlich zugängliche Rietpark mehrheitlich fertig erstellt werden. Der Park soll die Lebensader des neuen Quartiers «amRietpark» werden und Anwohnern wie Besuchern ein Stück Lebensqualität bringen.

Auf dem Baufeld B2.1 (Helvetia) entsteht an der Brandstrasse das Siegerprojekt «Brassavola» von Gmür & Geschwentner Architekten. Es teilt das Baufeld in zwei um jeweils eigene Höfe organisierte Baukörper. Die Gebäude bieten Wohnungen mit 3.5 bis 5.5 Zimmern für Familien und Menschen im besten Alter sowie entlang der Brandstrasse verschiedene Gewerbeflächen.

Die Jury würdigt die unterschiedliche Ausbildung der Hofräume, die klare Adressbildung und den identitätsstiftenden, öffentlichen Charakter der zentralen Eingangs-Galerie sowie die qualitativ hochstehenden, gut belichteten und komfortabel möblierbaren Wohnungen.

Auf den Baufeldern B2.2 und C1 (GIAG) sind Mietwohnungen mit 2.5 bis 4.5 Zimmern für Paare und eine Altersresidenz mit zusätzlichen Pflegewohnungen vorgesehen. Zudem entsteht an prominenter Stelle am Ostrand des Areals ein 45 m hoher Turm, am noch unbenannten Platz an der Kreuzung Engstringer/ Brandstrasse einen Akzent setzen soll.

Hier sind moderne Loftwohnungen, 2.5-Zimmer-Studios und grosszügige Clusterwohnungen mit jeweils bis zu 200 m2 sowie Büros in den unteren Geschossen, ein Quartierversorger und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss geplant.

Hier sind moderne Loftwohnungen, 2.5-Zimmer-Studios und grosszügige Clusterwohnungen mit jeweils bis zu 200 m2 sowie Büros in den unteren Geschossen, ein Quartierversorger und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss geplant.

Mit dem Siegerentwurf «Oleander» von Graber Pulver Architekten werden vier schachbrettartig zueinander verschobene Baukörper vorgeschlagen, die über einen zweigeschossigen Sockel aufragen. Die Jury hebt die gut durchdachte, klare Organisation der sehr unterschiedlichen Nutzungen über eine attraktive innen durchlaufende «Innere Strasse» hervor.

Neben der städtebaulich sorgfältigen Anordnung der Volumen überzeugt insbesondere auch die vorgeschlagene Erscheinung des neuen Hochhauses an der Nordostecke des Areals.

Auf dem an der Wiesenstrasse gelegenen Baufeld B4 (GIAG) ist das Projekt «Ideenwerkstatt» von E2A Architekten ausgezeichnet worden. Es sieht ein reines Bürogebäude vor. Im Erdgeschoss, im Zugangsbereich zum Rietpark sind zusätzlich öffentliche Gastronomieangebote vorgesehen. Die Jury hebt insbesondere die städtebauliche Setzung und klare Volumetrie mit Hinwendung zum Park hervor.

In der Zwischenzeit hat die Bauherrschaft entschieden, die Idee eines Bürobaus nicht weiter zu verfolgen und hat das Planerteam mit der Umplanung zu einer gemischten Nutzung mit mehrheitlich Wohnen beauftragt.

 

März 2014: Spatenstich für das Projekt Magnolia in Schlieren

Gemeinsam mit geladenen Gästen und Projektbeteiligten konnte die Eigentümerschaft Geistlich Immobilia AG im März 2014 den Baustart für das Projekt Magnolia mit 137 Eigentumswohnungen im neuen Stadtteil amRietpark begehen.

Mit dem Projekt Magnolia wächst der neue Stadtteil amRietpark in Schlieren weiter und auf dem Firmenareal in Schlieren entsteht nun das erste Gebäude.

Das Projekt Magnolia wurde bei einem Architekturwettbewerb im selektiven Verfahren auserkoren. Das Gebäude überzeugt mit einer grosszügigen Erschliessungszone, welche die Bewohner und Besucher über einen verglasten Säulengang rund um den Magnolienhof zu den Hauseingängen führt.

Charakteristisch ist der ausschliesslich für die Bewohner nutzbare Raum mit immergrünen Magnolien. Dieser bildet nicht nur einen Blickfang, sondern dient den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern als Raum der Stille. Rund um den Magnolienhof verteilen sich im Erdgeschoss und auf sieben Obergeschossen insgesamt 137 Eigentumswohnungen mit vielfältigen Grundrissvarianten für die Wohnbedürfnisse in jeder Lebensphase.

Das Projekt Magnolia überzeugt nicht nur in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht, sondern bietet auch den künftigen Bewohnern eine hohe Nutzungsqualität. Eine durchdachte Raumgestaltung in Verbindung mit hochwertigen Materialien und einem zeitgemässen technischen Standard, bilden den Rahmen für modernes Wohnen.

Bei der Innenausstattung und Materialisierung der Wohnungen wurde besonders auf Qualität geachtet. Ein renommierter Zürcher Innenarchitekt hat diese drei Designlinien speziell für Magnolia gestaltet.